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Freitag, 8. Februar 2019

... eine der größten Illusionen ist…

wir hätten die Macht, das Leben zu kontrollieren. 



Menschen sind schon sonderbare Geschöpfe, welche die Evolution hervorgebracht hat. 
In Filmen wie "Bleep" oder "The Secret" wird uns suggeriert, wie einfach es ist, das in unser Leben zu ziehen, was wir uns wünschen: Haus, Auto, Pferd, Ehe und Kinder… etc. pp. - die Reihenfolge ist frei gewählt. Wir wollen mit allen Mitteln unsere Ziele erreichen und das bedeutet auch, gut durchdacht und kontrolliert vorzugehen - so glauben wir. 
Wir wünschen uns Reichtum? Dann stellen wir ihn uns jetzt bitte bereits vor, entwickeln ein Gefühl, "als ob wir wie Dagobert Duck bereits in unseren Talern baden würden", sodass das Universum daran erkennen kann, wo es die Kohle abliefern soll. Tolle Vorstellung, oder? 

Wir verfallen dem Irrglauben, die Geschehnisse der Welt Kraft unserer Gedanken kontrollieren zu können. Alles, was wir wollen, können wir auch erreichen, wir müssen nur ganz fest daran glauben. Ein Fünkchen Wahrheit liegt in dieser traumhaften Vorstellung, aber eben nur ein Fünkchen.

... küss mich... können wir kontrollieren, dass das Pferd uns tatsächlich einen Kuss auf die Wange gibt?

Denn dieser Traum ist eine Lüge und hat die Enttäuschung bereits mit im Gepäck. Haben sich die Menschen, die bspw. heute die Leiden des Krebses erfahren müssen, sich zuvor in eine Ecke gesetzt und dann kontrolliert die begleitenden Emotionen bei einer Krebserkrankung in ihrem Innenraum hervorgerufen? 

Nein, alles kommt zu uns, wenn die Zeit reif ist, ob wir das Ergebnis dann gut finden oder nicht. Immer wieder funkt das Leben uns „zu-fällig“ dazwischen. Da kann die Planung noch so gut gewesen sein. 

Eine besondere Brisanz ist hier noch versteckt. Menschen versuchen auch immer wieder, Kontrolle über andere Menschen zu erlangen. Da wird manipuliert und betrogen und v.a. werden Lügen in die Welt gesetzt, um möglichst besser dazustehen wie unsere Mitmenschen.

 ... so "dumm aus der Wäsche" können nur Labradore schauen...

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Eine Unmenge an Zufällen sorgt dafür, dass wir jederzeit auf unser Glück stoßen könnten. Jeder Augenblick für sich betrachtet ist einzigartig und wertvoll, und mit jedem Wimpernschlag kann unser Leben eine unerwartete Wendung nehmen.
Empathische Menschen sind hier deutlich im Vorteil, denn sie können feinste, veränderte Schwingungen wahrnehmen, die ihnen wertvolle Impulse liefern. Im Vertrauen, dass diese "richtig" sind, beschreiten sie selbstbewusst und unbeirrt ihren Weg.
Anstatt also kontrollieren zu wollen, sollten wir immer wieder diese „unsichtbaren, inneren Türen“ zu öffnen versuchen, um neue Wege zu gehen. Wenn wir uns bewusst werden, dass auch uns es zusteht, glücklich zu sein, dann haben wir mehr als viele unserer Mitmenschen im Leben erreicht. 

Das Leben ist wie das Meer, mal sanft, mal stürmisch, manchmal seicht… und wir müssen unser Boot bei allen Wetterwidrigkeiten an unser Ziel bringen. Soll heißen, wir können die Lebensumstände, in die wir kommen, nicht kontrollieren, aber wir können lernen, wie wir mit ihnen umgehen. Und zwar so, dass wir uns wohl in unserer Haut fühlen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:


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Ich gebe mir große Mühe mit dem Verfassen meiner Texte und freue mich daher natürlich sehr über ein “DANKE”, ein LIKE, und/oder wenn ihr die Texte mit interessierten Freunden teilt. Ich nehme das als positives Feedback und Zeichen eurer Freude und Wertschätzung.

Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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