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Sonntag, 6. Januar 2019

Wer nicht in den tiefsten Schmerzen aufgefangen wird…

entwickelt zwangsläufig einen Abwehrmechanismus zur Problembewältigung. 



Es klingt nicht nur hart, solch ein Leben zu führen ist hart. Stellen wir uns vor, wir sind Kinder, die mit ihren Eltern eine traumatische Erfahrung machen. Wir fühlen uns ohnmächtig vor Angst und sehnen uns so sehr nach Geborgenheit. Wir finden uns nicht aufgefangen, so wie die Eltern reagieren. Das Unverständnis über diese Kälte von unseren Eltern zu uns als ihre Kinder verleitet uns zum Entwickeln eines Abwehrmechanismus. 

... Jungkatzenalarm im Blumenkasten...

Er soll uns zukünftig dienlich sein, solche Gefühle nicht noch ein Mal erleben zu müssen. Nun haben wir unbewusst einen Schalter installiert, der andere Menschen befähigt, in uns solche Gefühle zum Leben zu erwecken. Und da wir immer wieder eine Wiederholung der Wiederholung erleben, mit ähnlich gestalteten Erlebnissen wie das „Muttererlebnis“, verfestigt das unseren Glauben, unsere Mitmenschen sind an unserem Dilemma schuld. Und wir beginnen, den Abwehrmechanismus zu perfektionieren, in der stillen Hoffnung, diesem Leidensrad zu entkommen. 

... die Kunst der Selbstliebe...

Wenn wir allerdings ganz ehrlich mit uns selbst sind, dann hilft uns dieser Abwehrmechanismus, unsere selbst erschaffene Hölle zu überleben. Ein Entkommen aber gelingt uns nur, wenn wir uns verstehen lernen. So können wir prüfen: Brauchen wir diesen Abwehrmechanismus noch oder möchten wir nun endlich uns selbst sein. 

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. 
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Ich gebe mir große Mühe mit dem Verfassen meiner Texte und freue mich daher natürlich sehr über ein “DANKE”, ein LIKE, und/oder wenn ihr die Texte mit interessierten Freunden teilt. Ich nehme das als positives Feedback und Zeichen eurer Freude und Wertschätzung.

Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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