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Samstag, 1. Dezember 2018

Wenn wir wirklich lieben wollen, sollten wir uns zuerst selbst suchen?!

Aus diesem Grund ist wahre Liebe unter dem Mantel „Gegensätze ziehen sich an“ unmöglich? 



Die Vorstellung klingt zwar verlockend, dass der Mensch, mit dem wir eine sog. Liebesbeziehung führen, gegensätzlicher sein sollte als wir selbst es sind. Da steht Ergänzung der Anteile unseres Selbst im Vordergrund, was natürlich den Eindruck einer perfekten Beziehung suggeriert. 
Das bedeutet allerdings auch, dass das Paar sich auf unterschiedlichen Ebenen begegnet. 

Angenommen, wir hassen bürokratischen Papierkram und mein Gegenüber übernimmt diese Aufgabe für uns, dann bewegen wir uns genau genommen in ein Abhängigkeitsverhältnis. Das ist der Beginn des Endes einer Beziehung. Denn es kommt der Tag, da auch dem Menschen, der seine und auch unsere Bürokratie meistert, seine Unzufriedenheit innerlich aufstößt. Und dieses Bäuerchen wächst sich zu einem Sodbrennen aus, oder sogar zu einer Gastritis, sollten sich die Lebensumstände nicht verändern. 
Wenn wir allerdings unsere Aufmerksamkeit auf möglichst viele Ähnlichkeiten richten, getreu dem Glauben „GLEICH und GLEICH gesellt sich gerne", dann kann aus diesem gemeinsamen Keimling eine Liebe wachsen, die wir uns zuvor in unseren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können. 
Geborgenheit macht sich breit, da unser Gegenüber uns immer vertrauter erscheint. Er oder sie ist ja wie wir selbst! 

Wir erkennen uns immer mehr im ANDEREN wieder. Es scheint, als führten wir immer mehr eine Beziehung mit uns selbst. Und wie könnten wir nun dem Partner oder der Partnerin lange böse sein? Denn aufgepasst… wir wären auf uns selbst böse. Wer mag das schon? 
Menschen erwecken in uns Vertrauen, wenn wir in ihnen Bekanntes von uns selbst wiedererkennen. Tragisch nur, dass diese Brücke auch dann geschlagen wird, wenn wir während unserer Kindheit psychische oder physische Gewalt erlebt haben. Dann ist - wie in diesem Fall - Gewalt vertraut. Und welche Sorte Menschen begleiten uns dann auf unserem Lebensweg? 
Es gilt also, sehr genau hinzuschauen, wem wir da im Leben begegnen. Eins ist gewiss, diese Treffen haben immer auch etwas mit uns selbst zu tun. 
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Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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