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Sonntag, 21. Oktober 2018

Seid authentisch und entfaltet euch…

und wenn wir dieses Motto leben, werden wir gerne von anderen Menschen gemaßregelt und zurechtgewiesen.



Gerade in der sog. spirituellen Szene und in diversen sog. spirituell ausgerichteten Gruppen hier auf facebook, die eine Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung anstreben, sind solche Bestrebungen immer wieder sehr gut zu beobachten.
Gewiss, ganz ohne Regeln scheint unsere Welt nicht zu funktionieren, da „liebe und dann tue was du willst“ extrem schwer umsetzbar erscheint. Menschen brauchen vielleicht sogar Regeln, um sich in der bunten Welt voller Möglichkeiten orientieren zu können.

EINS - Zen-Mönche über EINS... eine kurze Geschichte über EINS und warum EINS glücklich macht...

Wenn es allerdings die persönliche Entscheidungsfreiheit einschränkt, dann finde ich, sollten die Menschen ihre Konzepte überdenken. Denn einerseits Freiheit zu postulieren, welche die Andersartigkeit mutig unterstützend fördern mag, doch die Bedingung daran zu knüpfen, sie möge bitte nur in dem Rahmen anders ausgelebt werden, wie sie in das von Menschen vorgegebene Regelwerk passt, stellt die Andersartigkeit schon per se infrage.
Ein Beispiel?
Wer vorgibt, bewertungsfrei unterwegs zu sein und dann bei der Darstellung einer andersartigen Gedankenwelt dermaßen aus der Fassung gerät, dass das Ego einen wahren Freudentanz aufführt, lebt wohl nicht, was er da erzählt. Ist das authentisch?
Wer sich so Sätze auf die Fahne schreibt wie „sei wie du bist“, „zeigst du dich oder versteckst du dich?“, „fühle dich frei und erschaffe dir jetzt deine Welt ganz nach deinen Wünschen“… der sollte auch vorleben, was diese Menschen anderen Menschen lehren möchten. Dann würde Toleranz ganz oben auf der Agenda stehen.

... Hunde, Tiere... sie lieben uns, wie wir sind... sie wollen in erster Linie Spaß haben... 

Wer sich allerdings kritisch in diesen Gruppierungen umschaut, wird sehr schnell feststellen, dass die Meute - von mir gerne Anhänger einer „Glaubensrichtung“ genannt, denn nichts anderes ist sie - über ihr Opfer herfällt wie ausgehungerte Raubtiere über ein angeschlagenes Beutetier, um es zu zerfleischen, weil er oder sie sich erlaubt hat, öffentlich eine andere Meinung zu vertreten.
Zutreffender wäre wohl hier: „Seid anders, aber seid bitte so anders, wie wir es erwarten!“
Und auch mit diesem Wort „Erwartungshaltung“ wird gerne hausiert. Denn sie ist ein Zeichen für, ich sage es mal ganz salopp, „spirituelle Unreife“!
Schöne heile Welt! Und genau diese Scheinheiligkeit möchte ich an dieser Stelle kritisch hinterfragen.
Lasst Taten sprechen, denn leere Worthülsen sind sehr geduldige Gesellen.
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Ich gebe mir große Mühe mit dem Verfassen meiner Texte und freue mich daher natürlich sehr über ein “DANKE”, ein LIKE, und/oder wenn ihr die Texte mit interessierten Freunden teilt. Ich nehme das als positives Feedback und Zeichen eurer Freude und Wertschätzung.

Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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