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Donnerstag, 26. Juli 2018

Wir erkranken...

da wir unverarbeitete Themen - oftmals seit der Kindheit - mit uns herumschleppen.



Können wir die angestaute Energie wieder zum Fließen bringen, und wenn ja, wie können wir das bewerkstelligen?

Stellen wir uns einmal vor, wir wären während der Kindheit mit dem "Elternthema" konfrontiert worden. Da kam durch einen Familienstreit ein bis zu jenem Datum ein best gehütetes Geheimnis ans Licht. Ein Elternteil ist "nur entweder der Stiefvater oder die Stiefmutter". Dieses Päckchen haben wir uns auf die Schulter geschnallt und fortan sehnen wir uns nach den Wurzeln. Es beschreibt eine tiefe Sehnsucht, das fehlende, leibliche Elternteil zu finden und dies bestimmt fortan unseren Weg.
Erschwerend kommt hinzu, dass dieses Thema weiterhin von Eltern und Verwandten tabuisiert wird. So fühlen wir uns zunehmend allein. Da wir uns als Kind in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Eltern befinden, fühlen wir uns zunehmend elleingelassen mit unseren unsortierten Gefühlen.
Unsere Gefühlswelt mit Wut auszudrücken - was ja berechtigt wäre, wurde nicht toleriert. Tränen zu vergießen wurde als Schwäche definiert. Die Seele leidet, da sie sich nicht "angekommen" fühlt.


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Nun entwickeln wir eine Strategie, wie wir dennoch mit diesem Druck, den diese Geschichte mit sich bringt. So landen wir bei psychosomatischen Erkrankungen wie Anorexie, Bulimie, SVV... etc.pp. Vielleicht entwickeln wir auch massive Rückenschmerzen. Diese Beschwerden rühren daher, weil wir nicht authentisch sein dürfen.
Für die zukünftige Beziehungsgestaltung ist das sehr schwierig, denn wir tragen - unbewusst - diesen Konflikt mit uns herum. Vielleicht machen wir sogar unseren Partner oder unsere Partnerin für unser Unwohlsein verantwortlich. Denn genau das haben wir gelernt: Immer sind andere Schuld an unser Dilemma.
Hier gilt es, genau hinzusehen und zu erkennen, dass wir selbst es sind, die da ein Problem haben -berechtigterweise. Wir dürfeen uns bewusst werden, warum wir leiden und unser Körper mit uns auf diese Weise kommuniziert.
Anorektische Patienten tragen eine tiefe Todessehnsucht mit sich herum. Bulimiker wollen den angestauten Druck, der ja deutlich zu spüren ist, da keine Klärung möglich ist, mittels Erbrechen wieder loswerden, um so zumindest kurzfristig Linderung erlangen. 
Unsere Aufgabe ist es, die Zeichen, die unser Körper uns unmissverständlich sendet, zu deuten. Manchmal ist es auch ratsam, dass wir uns Hilfe holen.
Abschließend noch die Bemerkung: Wenn wir nicht in der Lage sind, der Psychosomatik den nötigen Raum zu geben, dann können wir sogar manifeste Erkrankungen wie bspw. Bandscheibenvorfälle entwickeln, um so mit Nachdruck auf eine mögliche Veränderung hinzuweisen.
Es ist an uns, dass es uns gut geht. Der Weg führt immer hin zur Selbstliebe.

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