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Sonntag, 10. Juni 2018

Wir sind genau...

so, wie wir es von unseren Mitmenschen denken? Ist das wirklich wahr? Und wie können wir dieses Wissen für unsere persönliche Weiterentwicklung nutzen?


Als Kinder lernen wir, dass andere Menschen und Lebensumstände für unsere Gefühlswelt verantwortlich sind. Wir sprechen sogar von Schuld: "Du bist schuld, dass ich nun traurig bin." Solche Sätze hauen Eltern - sie wissen es nicht besser - ihren Kindern gerne um die Ohren, um sie gehorsam zu machen.
Während einer schweren Lebenskrise ist es oftmals so, dass wir beginnen, den Sinn unseres Daseins zu hinterfragen. Dabei kommt auch die Schuldfrage auf den Tisch.
Wir erkennen, dass unsere Gefühlswelt von der Beschaffenheit unserer Gedanken abhängig ist. Nehmen wir einmal an, wir erhalten (fälschlicherweise) eine schlechte Nachricht. Wie werden wir sie aufnehmen? Wenn wir ihr glauben, dann werden wir uns unwohl fühlen, weil wir in Resonanz mit der Botschaft gehen.

Ebenso wäre es möglich, dass diese Message uns nicht aus unserer Mitte bringt; weil wir eben nicht daran glauben.
So weit so gut. Doch wie ist zu erklären, dass wir genau so sind, wie wir es von unseren Mitmenschen denken?
Beispiel: Wir selbst sind gerne tollpatschig unterwegs. Wir glauben also von uns selbst, dass wir tollpatschig sind. Urteilen wir nun über unsere Mitmenschen, sie seien tollpatschig, dann dienen diese Personen uns als Spiegelbild. Wir beobachten uns selbst, auch wenn wir nicht in unserer Gestalt uns gegenüberstehen, sondern ein Stellvertreter für uns.
Wir können nur erkennen, was wir in uns selbst tragen.
Diese Erkenntnis hilft uns, uns selbst besser kennenzulernen. Nutzen wir sie, um weiterhin an unserer Persönlichkeit zu schrauben.



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