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Sonntag, 17. Juni 2018

Gefühle verstehen lernen

Viele von uns haben ein schwieriges Verhältnis zu den Gefühlen. Am liebsten würden wir nur sich angenehm anfühlende Gefühle spüren wollen. Den Rest versuchen wir so gut wie möglich zu vermeiden.



Warum gestaltet sich das so schwierig?
Während der Kindheit versuchen die Eltern - aus ihrer Sicht - dem Kind zu vermitteln, was "gut" und was "schlecht" ist. Tränen, so wird uns beigebracht, sind unerwünscht und offenbaren eine Form von Schwäche, die in der Gesellschaft unerwünscht ist. Ein weiterer Irrglaube ist, dass, wenn wir Gefühle zeigen, wir uns angreifbar und verletzlich machen.
Doch das Gegenteil ist der Fall. Einerseits verbieten wir uns unsere Lebendigkeit, denn Gefühle machen das Leben erst lebenswert, und andererseits holen wir uns mit dieser Haltung das Leiden selbst ins Haus.

Das klingt vielleicht paradox, doch es ist einfach zu erklären.
Da wir uns darauf konzentrieren, nicht verletzt zu werden, lenken wir die Aufmerksamkeit genau auf das, was wir nicht wollen und ernten fortlaufend Verletzungen.
Wir haben also unsere Gefühle so lange unterdrückt, bis das Unterbewusstsein die Gefühlswelt übernommen hat und wir mit dem Fühlen aufgehört haben. 
Unser Ziel sollte sein, die Gefühle erneut auf der bewussten Ebene wahrzunehmen und so an Selbstbewusstsein zuzunehmen.



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