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Dienstag, 29. Mai 2018

Wir strafen uns auch selbst ab...

wenn wir unseren Partner / unsere Partnerin bspw. mit dem sog. "Liebesentzug" abstrafen. Warum ist das so?



Bereits während der Kindheit erlernen wir unbewusst dieses Verhaltensmuster. Vielleicht gab es da eine Mutter, die auf diese Weise nonverbal äußerte, dass ihr etwas an uns nicht schmeckte. Vielleicht war es aber auch der Vater, oder gar beide Elternteile.
Wie haben wir uns währenddessen gespürt.
Von Wut über Traurigkeit bis hin zur Ohnmacht waren wohl alle unangenehmen Gefühlssensationen dabei. Und wir konnten uns nicht wehren, zumal wir uns als Kinder in einem Abhängigkeitsverhältnis befanden.

Auch wenn wir diese Art der Bestrafung abgrundtief gehasst haben, wurde es ein Teil unseres eigenen Musters. Wir werden uns ebenfalls der emotionalen Erpressung bedienen, um unseren Unmut Raum zu geben.

Und wie fühlen wir uns nun, als Täter? Wir spüren ein massives Unwohlsein, ein Gefühl, dass unsere Eltern mit sich herumgetragen haben müssen. Und somit wird deutlich, sowohl Täter als auch Opfer fühlen sich in diesem Spiel nicht wohl.
Eigentlich wollen wir das "Problem" aus der Welt schaffen, doch unsere Unfähigkeit, nicht darüber reden zu können - wir haben es ja nie gelernt - steht uns selbst im Wege.
Als Kind wurden wir bestraft und heute machen wir das schön selbst.
Ein Ausweg kann nur gefunden werden, wenn wir uns trotz unserer Angst über unseren Schatten springen und lernen, über das, was uns unangenehm aufstößt, zu sprechen. Dann kann es sein, dass die Situation immer noch als unangenehm empfunden wird, doch hier wird nun Klärung angestrebt. Das bedeutet, am Ende belohnen wir uns selbst mit guten Gefühlen. Und das ist doch lohnenswert, oder?



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