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Montag, 28. Mai 2018

Generationenwechsel: Die Eltern übertragen...

ihre Lernaufgaben - unbewusst - auf ihre Kinder. Wir können so etwas wie einen roten Faden sehen.


Nehmen wir einmal die Verlustangst. Ein Elternteil wuchs seit dem 7. Lebensjahr im Heim auf, das bedeutet, es erlitt einen schweren Verlust. Und es hatte keine Möglichkeit, diese Gefühlswelt der Trauer und der Wut auszuleben. 
Diese Verlustangst erfährt das Kind dieses Elternteils ebenfalls im Alter von 10 Jahren. Zu dem Zeitpunkt kommt das bis dato gut behütete Familiengeheimnis ans Licht. Der Mann, den es bis dato als seinen Vater angesehen hat, entpuppt sich plötzlich als Stiefvater. Auch an dieser Stelle bleibt eine Verarbeitung der aufgewühlten Gefühlswelt unerfüllt.

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Das Kind, inzwischen selbst Familienvater zweier Töchter, verlässt die Mutter der Kinder, da sie noch sehr jung sind. So erleiden auch diese Kinder den Verlust, der wegen der Unfähigkeit der Eltern, wie sie ein in Not geratenes Kind auffangen können, als ohnmächtig erlebt wird. Sie haben es ja selbst nicht gelernt, so wie alle Generationen zuvor es auch nicht erfahren haben.
Würden wir noch tiefer in die Vergangenheit dieses Musters blicken, dann wäre eben dieser besagte rote Faden zu finden. Es reicht schon sehr weit zurück, da Verluste zu beklagen sind.
Wird dieser Kreislauf nicht durchbrochen, wird sich dieses Muster noch viele weitere Generationen fortsetzen. Irgendjemand "muss" den Anfang machen, und seien es wir, uns zuliebe. 



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