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Dienstag, 20. Februar 2018

In der Traumatherapie lehrt man uns traumatisierten Menschen...

wenn wir eine Veränderung in unserem Leben wünschen, dann sollten wir uns von Menschen entfernen, die uns nicht gut tun.



Menschen, die Traumata erlebt haben, neigen dazu, die Erinnerungsbilder zu zersplittern. In der Medizin spricht man dann von dissoziativen Störungen. Die Dissoziation ist ein Selbstschutzmechanismus, bei dem es zur Erschütterung der Gesamtpersönlichkeit kommt - genannt primäre Dissoziation. Bei der sekundären Dissoziation entsteht eine Aufspaltung in eine sogenannte Fassade, eine Alltagspersönlichkeit, die versucht, zu funktionieren.

Wie auch immer, ein dissoziativer Zustand ist nicht alltagstauglich.

Dennoch dient er den traumatisierten Menschen, die extrem starken Gefühle von Entsetzen, Panik, Hilflosigkeit, Scham, Ekel und körperlischen Schmerz "auszublenden". Durch sogenannte Triggerpunkte wird das Trauma, die Traumata als persönliches Erleben aufrechterhalten.


NICHTS... Zen-Mönche über das Glück...

Nehmen wir nun einmal an, ein Mensch wird innerhalb der Familie missbraucht. Diese Person kann noch so viele Therapien machen, so lange der Trigger - in dem Fall die missbrauchende Person - weiterhin im Umfeld des traumatisierten Menschen bleibt, wird sich der Gesundheitszustand nicht bessern.

Erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur die missbrauchende Person ein Trigger darstellt, sondern ebenfalls bspw. abgespeicherte Gerüche und Geräusche. Ziel der Therapie ist es, den Prozess der Dissoziation zu unterbrechen, indem wir lernen, uns zurück in die Gegenwart zu holen.


Meditieren besser als nichts tun - Zen Witz

Dies ist natürlich ein drastischer Fall, bei dem jedoch deutlich wird, dass der Verbleib der Triggerpunkte im Leben des traumatisierten Menschen diesem nicht gut tun.

Grundsätzlich sollten wir alle sehr gut für uns prüfen: Welche Menschen tun uns gut und welche nicht. Die Menschen, die uns nicht gut tun, unsere Grenzen nicht respektieren, von diesen sollten wir dringend Abstand nehmen. Sie "scheren sich einen Dreck um uns", also brauchen wir auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir diese Menschen ebenso behandeln und ihnen die ROTE KARTE zeigen.

Uns zuliebe...

Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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