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Montag, 19. Februar 2018

Kennt ihr das auch...

da wünschen wir Klärung in eine seit Jahren verfahrene Situation zu bringen, doch die Personen, die dazu beitragen könnten, sperren sich mit Händen und Füßen? Was ist also zu tun?

Um uns zu versöhnen, benötigen wir diese Personen überhaupt nicht. Gewiss, es wäre die einfachste Variante, doch um die Versöhnung auf diese Weise spielen zu können, benötigen wir auch Spielpartner.

Ein Spielpartner ist und war immer da fast und hat mit uns gemeinsam alle mehr oder wenige schwierige Zeiten  erlebt. Viele von  uns  haben  sogar handfeste Traumata  erfahren.  Es liegt in unserer Natur, diese schmerzlichen Erfahrungen vergessen zu wollen, denn in der Gegenwart möchten wir keine Wiederholung erleben. Immer dann, wenn wir mit der Erfahrung des vergangenen Leides in Berührung kommen, glauben wir, diese emotionalen Schmerzen nicht ertragen zu  können. Was tun wir also?


... hinten hui... vorne.... der Brüller...

Wir verdrängen all unsere Gefühle und Erinnerungen in die hintersten Schubladen, sprich  tief  in  unser  Unbewusstes.  Vielleicht  haben wir es jahrzehntelang nicht gewagt, diesem besagten Spielpartner, der immer da ist und da war, gegenüberzutreten. Es handelt sich um das Kind in uns.

Es ist wie mit der Sonne, die sich hinter den Wolken versteckt hat... nur weil wir sie nicht sehen bedeutet das nicht, dass sie nicht da ist. So verhält es sich auch mit unserem inneren Kind, da können wir noch so sehr versuchen, es zu ignorieren. Und erst die Ignoranz sorgt dafür, dass das Leidempfinden stetig zunimmt.

Es ist an der Zeit, wollen wir das Leiden durchbrechen, dass wir dem Kind wieder zuhören. Es bittet in seiner Not um Liebe und Geborgenheit. 


... Fakes... falsche Freunde und Freundinnen.... braucht wirklich niemand...

Haben wir nicht genau das von unseren Eltern erwartet zu bekommen? Liebe und Geborgenheit. In unserer Verletzlichkeit dürfen wir heute das Kind zärtlich im Arm halten. Wir dürfen ihm versprechen, dass es niemals mehr alleingelassen wird.

Und was vielleicht die wenigsten von uns wissen: Das verwundete Kind repräsentiert eventuell  mehrere  Generationen. Es kann sein, dass unsere Eltern nicht in der Lage waren,  sich um  das verwundete Kind in ihnen selbst zu kümmern. Ergo, wenn wir heute das verletzte Kind in uns umarmen, umarmen wir gleichzeitig all die Kinder vergangener  Generationen.  

Wie können wir das innere Kind erkennen?... Der Weg zu ihm führt über die Achtsamkeit.

Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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