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Dienstag, 19. Dezember 2017

In der Traumatherapie wird der Ansatz verfolgt,

dass in der Gegenwart wahrgenommene Gefühle von emotionalen Verletzungen herrühren, die wir in der Vergangenheit erlitten haben. 


Das klingt paradox, nicht wahr? Und dennoch bietet genau dieser Ansatz eine Lösungsmöglichkeit, die auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen ist. 
Dass diese einfach umzusetzen ist, davon ist ebenfalls keine Rede. 

Traumatische Ereignisse, die uns widerfahren können, gibt es in Hülle und Fülle. Und manchmal braucht es ein späteres Ereignis, um das Trauma erst zum Leben zu erwecken. 

Mal angenommen, wir hatten mit 18 Jahren einen Autounfall und haben die erlebten Gefühle scheinbar weggesteckt, dann kann es vorkommen - und das ist nicht so ungewöhnlich wie so manch einer glauben mag - dass ein erneut erlebter Unfall mit 33 Jahren erst das tatsächliche Trauma in seinem völligen Ausmaß zutage bringt.


... fantastisch... Igel macht einen Purzelbaum...

Betrachten wir nun die Gefühlsebene, dann könnte nun die Angst in den Vordergrund rücken, die sich in verschiedenen Facetten zeigen könnte. 
Wir meiden zukünftig das aktive oder auch gar das passive Autofahren, wir meiden die Unfallstelle… etc. pp. 
Vielleicht spüren wir auch mit der Angst einhergehend Ohnmacht oder Hilflosigkeit, dann rührt diese Gefühlssentation aus der Vergangenheit, auch wenn wir sie jetzt spüren. 
Noch deutlicher wird dieser Zusammenhang, wenn wir uns als Kind oftmals in bestimmten Lebenssituationen ohnmächtig oder hilflos gespürt haben. Koppeln wir als Erwachsene beispielsweise die gegenwärtig erlebte Situation mit einer von damals, dann sitzen wir zwar als Erwachsene beispielsweise jetzt auf einem Stuhl, spüren jetzt die beschriebenen Gefühle, doch vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet finden wir uns in der wahrgenommenen Erlebniswelt auf dieser Ebene wieder, als seien wir im JETZT nun wieder das Kind von damals.

... Igel, der sich vertrauensvoll in die Hand legt...

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, gilt es, das verängstige Kind, das wir damals waren, bewusst wahrzunehmen, uns durch sogenannte Skillübungen zurück in die Gegenwart zu befördern und uns heute als Erwachsene mit all seinen Kompetenzen um das zutiefst verletzte Kind zu kümmern. 
Ein beschwerlicher Weg, doch ich glaube, er lohnt sich…

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:



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