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Mittwoch, 12. Juli 2017

Vertrauen haben - Vertrauen brechen...

warum wird einst geschenktes Vertrauen missbraucht? Und wer missbraucht hier eigentlich wen?


Was das Fehlen von Vertrauenspersonen während der Kindheit alles so nach sich ziehen kann. Oftmals der Beginn einer langen Leidensgeschichte, die sich rund um das Thema Vertrauen dreht.
Das meist unerwartete Wegbrechen von wichtigen Bezugspersonen wie Eltern, Verwandte oder auch Freunde und Freundinnen kann unser Selbstvertrauen tief erschüttern.
Vertrauen hat wie alles im Leben zwei Seiten. Die eine Seite basiert auf Vertrauen geben, die andere auf Vertrauen nehmen. Ein GEBEN und NEHMEN, das möglichst im Gleichgewicht schwingen sollte.

... sich zu zeigen, wie man wirklich ist, auch auf die Gefahr hin, ausgelacht zu werden, erfordert sehr viel Selbstvertrauen... diesen Hund scheint all das nicht zu interessieren...

Jeder von uns hat mindestens bereits einen Vertrauensbruch in seinem Leben erfahren. Wie dieser weggesteckt wurde, hängt wohl von der bis dahin eigenen, erlebten Geschichte ab und von dem Zeitpunkt, da er sich damals erstmals zeigte. Missbrauchen bspw. Eltern das Vertrauen ihrer Kinder, hat das oftmals fatale Folgen.
Die Geschichte der Kinder war nämlich bis zum Zeitpunkt des Bruchs „heile“ und als Kind haben wir wegen des natürlich bestehenden Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Eltern und uns als Kindern kaum Möglichkeiten, diesen zu verarbeiten. Dramatisch wird es, wenn diesem einen Vertrauensbruch noch viele andere folgen.
Zu welchen Schlüssen könnten wir da gekommen sein?
Den Eltern ist nicht zu trauen! Das liegt auf der Hand. Im übertragenen Sinne: Menschen und Vertrauen, das passt nicht zusammen.
Wir lernen, auch wenn er uns selbst sehr schmerzte, Vertrauen zu missbrauchen. Alleine schon aus dem Grund, um diese Verletzung nicht erneut fühlen zu müssen.
Jedoch ist es nicht so leicht zu erkennen, dass wir auch zunehmend mit dem Selbstvertrauen ein Problem bekommen (haben).
Der eine Ansatz beschreibt die „Nehmenseite“, der andere die „Gebenseite“.

... diese Katze ruht ganz in sich selbst... voller Vertrauen...

Dieses Ungleichgewicht bereitet uns als junge Menschen und bisweilen auch bis ins gehobene Alter massive Beziehungsprobleme. Nur dem Gegenüber vorzuwerfen „wir können ihm nicht vertrauen“ löst die anstehende Lernaufgabe wohl kaum. Erst die ganzheitliche Betrachtungsweise - sprich das aufrichtige Betrachten beider Seiten der Medaille - kann den Weg ebnen, Vertrauen wieder herzustellen.
Fehlt allerdings auch das Urvertrauen, weil sehr früh die Eltern als Bezugspersonen weggebrochen sind oder sogar niemals präsent waren, dann haben wir eine verdammt harte Nuss zu knacken.
Allerdings, auch zum Meistern dieser Aufgabe sind wir Menschen fähig. Daran glaube ich!
Und dann endet auch der Missbrauch, auch und v.a auch an uns selbst!

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:

Motto: Habe den Mut, anders zu sein.   (so wie beispielsweise dieser junge Mann, der seine Gefühle einfach auslebt)

                                ... besuche mich doch mal auf meinem YouTube-Kanal...

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Wir leben in einer Welt...

in der wir fallen müssen, um zu verstehen, was es bedeutet, aufzustehen, so wie jede Medaille zwei Seiten hat. Würden wir wissen, a...