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Mittwoch, 19. Juli 2017

Nicht wir sind verrückt, 

sondern was wir erlebt haben… ist verrückt!


Es gibt unter uns Menschen - und es sind gewiss nicht wenige - die haben in ihrem Leben schreckliche Erfahrungen gemacht. Sie standen als Kinder oder Erwachsener physischer oder psychischer Gewalt gegenüber. Ich möchte hier nicht unterscheiden, was besser oder was schlechter ist, was dramatischer ist oder nicht. Denn Fakt ist, jedes erlebte Trauma hinterlässt Spuren und unbewusst - weil die Seele diese schmerzlichen Gefühle JETTZT nicht erneut spüren mag - entwickelt(e) jeder von uns Abwehrstrategien, um das Trauma als solches nicht mehr erfahren zu müssen.

... Vertrauen ist und bleibt ein zentrales Thema... die Angst sein Gegenspieler...

Das geht sogar so weit, dass wir unbewusst Menschen in unser Leben einladen, die das einst erlebte Drama mit uns nachspielen. Nicht 1:1, denn dann könnten wir leicht erkennen, was auf der Bühne geschieht. Nein! Das Drehbuch wird mit anderen Personen besetzt und das Stück in abgeänderten Szenen nachgespielt. Doch das Kernthema bleibt und es nennt sich Trauma!
Wir retraumatisieren uns regelmäßig in der Hoffnung, den damaligen Konflikt in der Gegenwart auf diese Weise lösen zu können - unbewusst.

... einfach mal NICHTS denken und fühlen... eine Zen-Weisheit...

Und wie das oft so ist, zweifeln wir im Laufe der Zeit, je länger das Leiden anhält, an uns selbst. Um so mehr, da unsere Mitmenschen uns suggerieren möchten: So wie wir sind, sind wir nicht in Ordnung! „Ver-rückt“ sozusagen von der Normalität!
Ich finde, dieser Satz trifft es besser: Nicht ich bin verrückt,
sondern was ich erlebt habe… ist verrückt!

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:


Motto: Habe den Mut, anders zu sein.   (so wie beispielsweise dieser junge Mann, der seine Gefühle einfach auslebt - verrückt ist das nicht)

                                ... besuche mich doch mal auf meinem YouTube-Kanal...

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