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Sonntag, 23. Juli 2017

Stimmt etwas nur, wenn es logisch ist?

Was wäre, wenn das Unlogische viel näher an der Wahrheit dran wäre als wir glauben? 


Warum erscheinen uns logische Zusammenhänge überhaupt als wahr? Sie suggerieren uns ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Um es ganz genau auf den Punkt zu bringen: Wir glauben unseren Gedanken! 
Doch genau diese sind es, die uns vom gegenwärtigen Augenblick weglotsen, weil sie die jetzigen Beobachtungen mit vergangenen Erfahrungen in Windeseile vergleichen, ähnlich einer Suchfunktion am PC, wo ein eingegebenes Wort auf der gesamten Festplatte nach Übereinstimmungen durchforstet wird. Wird die Schublade mit der einst entsprechend gemachten Erfahrung gefunden, wird die aktuelle Szene mit den darin abgelegten Farben überpinselt, sodass wir nie neue, ungefärbte Erfahrungen machen können. 


Ich habe keine Lust mehr auf "falsche Freunde und Freundinnen", weil ich gelernt habe...

Befinden sich in dieser Schublade sogar Verletzungen, dann werden auch diese reaktiviert, denn sinnigerweise möchten wir diese nicht erneut erfahren. 
Gibt es denn einen Ausweg aus diesem Dilemma? 
Die gute Nachricht lautet JA! Wenn wir nicht länger der gefilterten Wahrheit ausgesetzt sein wollen, sondern der ungefilterten Wahrheit ins Gesicht schauen möchten, dann dürfen wir üben, den Geschehnissen in und um uns herum freien Lauf zu lassen, ohne gedanklich innere Widerstände aufzubauen, weil wir sie mit Erfahrungen aus der Vergangenheit vergleichen und diese dann einfärben. 
Das erfordert ganz viel Mut, denn fällt die vermeintliche Sicherheit der Logik weg, dann bewegen wir uns auf neuem, unsicherem Terrain. 

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:


Motto: Habe den Mut, anders zu sein.   (beste Freunde gibt es nicht nur unter Tieren)

                                ... besuche mich doch mal auf meinem YouTube-Kanal...

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