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Sonntag, 9. Juli 2017

Wenn wir uns ärgern, fühlen wir uns schuldig!

Was macht diese Aussage mit euch?


Ärger ist etwas, das gehört einfach zu uns. Immer wieder signalisiert uns dieses Gefühl, dass wir gerne etwas ANDERES erleben würden als das, was sich uns gerade zeigt. Dieser innere Widerstand, den wir selbst in uns erzeugen, gibt uns einen wichtigen Hinweis über unsere Befindlichkeit.
Was sich allerdings hinter dem Ärger verbirgt, diese Aufgabe darf gerne jeder Mensch für sich selbst herausfinden.

... die Gelassenheit dieser Katze ist ein Traum...

Erschwerend kommt hinzu, wenn uns seit Kindesbeinen vermittelt worden ist, dass solche Reaktionen von uns auf Erlebnisse unangemessen gewesen sein sollen. Wir erlauben uns dann im Laufe des Lebens diese wichtige Gemütsbewegung immer weniger, bis sie uns manchmal sogar völlig abhanden kommt.
Das stimmt uns traurig - ein Ersatzgefühl sozusagen. Und auch Traurigkeit kann bei manchen Menschen irgendwann nicht mehr gefühlt werden. Die Konsequenz für das Unterdrücken der Gefühle sind psychosomatische Erkrankungen. Werden auch diese Warnsignale überhört, dann bleibt der Seele nur noch die Möglichkeit, mit einer organischen Erkrankung auf das innere Ungleichgewicht hinzuweisen.
Warum also spreche ich anfänglich von Schuld?

... aus dem Zen... warum NICHTS auch glücklich macht...

Vielleicht fühlen wir uns schuldig, dass wir damals wie heute nicht in Ordnung sind. Schuldig im Sinne von „wäre ich nicht immer verärgert gewesen, dann hätten mich meine Eltern vielleicht doch geliebt?“
Es ist ein langwieriger Weg, der zu gehen ist, um den einst unterdrückten Ärger wieder ans Licht zu holen. Er führt wohl über die Traurigkeit. Sind wir es uns heute endlich wert, uns den emotionalen Verletzungen zu stellen, um wieder „heil“ zu werden? Können wir entgegen all unserer gemachten Erfahrungen diesen Mut aufbringen?
Möchten wir nicht alle mit offenem Herzen auf die Frage „wo hast du nur die Lebensfreude gefunden, ich habe schon überall danach gesucht?“ antworten können: „Ich habe sie mir selbst gemacht!“


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:

Motto: Habe den Mut, anders zu sein. (so wie beispielsweise dieser alte Hund, der sich trotz schwerer Erkrankung nicht die Freude am Leben nehmen lässt - Vorsicht: Bitte Taschentuch bereithalten)

                                 ... besuche mich doch mal auf meinem YouTube-Kanal...


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