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Samstag, 6. Mai 2017

Wahre Liebe lässt frei!

Für so manchen Menschen ein Freibrief zum Fremdgehen.
Wer sich einsam fühlt, der neigt dazu, sich in eine Partnerschaft zu stürzen, in der Hoffnung, der neue Mensch im Leben könne ihn von dem schmerzhaften Gefühl der Einsamkeit befreien. Natürlich ist das ein Irrtum! Und jeder, der das ein Mal oder manchmal vielleicht mehrere Male erfahren hat und aufrichtig zu sich selbst ist, kann das bestätigen.


Ein einsamer Mensch ist bedürftig und wird somit einen anderen bedürftigen Menschen in sein Leben ziehen. Das verändert nicht die Bedürftigkeit, meist verstärkt sie diese, denn dann erkennen wir, dass wir zwar in einer Partnerschaft leben, uns dennoch weiterhin einsam fühlen.
Entweder führen wir diese unglückliche Beziehung weiter, beenden diese oder suchen uns ein Abenteuer, in der Hoffnung, hier die Bedürfnisbefriedigung zu finden.
Auch wenn es in spirituellen Kreisen gerne propagiert wird „wahre Liebe lässt frei!“, so glaube ich, dass mit dieser Aussage nicht gemeint ist, wir dürfen von Bett zu Bett hüpfen und uns dort den Gelüsten hemmungslos hingeben. Doch genau so wird es gerne dargestellt!

Meditation Heilung des inneren Kindes / des Herzens

Ich glaube an das romantische Bild der Liebe, in der wir Menschen Erfüllung finden, indem wir den Mann oder die Frau für das Leben eben nicht einfach mal phasenweise ersetzen, weil wir denken, mit ihr oder mit ihm – weil diese Menschen mir „zufällig“ im Leben begegnen und wir sie attraktiv finden - würde ich jetzt auch gerne mal schlafen, diese das dann auch tun und wir nennen es dann Liebe.
Vielmehr denke ich, dass „wahre Liebe“ eine innere Freiheit beschreibt. Unbewusst lebend machen wir unsere Mitmenschen verantwortlich für unser emotionales Leiden, pflegen Erwartungen, die sie erfüllen sollen und sind oftmals bitter enttäuscht, wenn sie das nicht tun. Bewusst lebend bin ich frei von diesem Glauben, ihnen die „Schuld in die Schuhe schieben zu wollen“, nur weil ich mich gerade nicht wohl in meiner Haut fühle.
Das ist für mich Liebe. Eine tiefe Liebe zu mir selbst, und in diesem Gefühl in mir ruhend stoße ich dann auch mein Gegenüber nicht weg, wenn es unbewusst leidet, da ich mich genau dann selbst erkenne. Denn was wünschen wir uns in unserer emotionalen Not am meisten?

Meditation Energieblockaden lösen

Dass uns unser Gegenüber annimmt und liebt, wie wir sind und nicht wegstößt, sondern in den Arm nimmt. Würdest du dich selbst in solchen Augenblicken gerne ablehnen?
Nein, doch genau das tun wir unbewusst sehr oft, und weil wir uns so selbst behandeln, verhalten wir uns auch unseren Mitmenschen gegenüber so.

Behandel ich mein Gegenüber so, wie ich behandelt werden möchte, dann verliert auch die Liebe nicht ihren romantischen Charakter.


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:

Motto: Habe den Mut, anders zu sein.     (so wie beispielsweise dieses eigensinnige Pferd)


1 Kommentar:

  1. Ein wirklich schöner, ruhig gehaltener Artikel, der es auf den Punkt bringt. Das war genau das, was ich jetzt nach einem aufregenden Tag brauchte, vielen Dank dafür und liebe Grüße,

    Sookie Hell

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