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Sonntag, 30. April 2017

Kann Spiritualität auch schädlich sein?

JA! Denn immer ist wieder zu lesen, dass unser Ego uns daran hindern will, den Weg der Erleuchtung zu gehen. Wer erleuchtet ist, ist endlich frei. Frei von dem irdischen Leiden, dass uns hier auf Erden die Hölle bereitet. 


Wir fühlen uns unglücklich, Glück wird versprochen. 
Wir fühlen uns ungeliebt, Liebe wird versprochen. 
Wir fühlen uns getrennt, Verbundenheit wird versprochen. 

 


Das Ego wurde als Bösewicht auserkoren und es gilt, dieses zu überwinden. Und das dieser Prozess sehr schmerzhaft ist, ist kein offenes Geheimnis. Doch dann, ohne Ego, sind wir praktisch unverwundbar, weil emotionale Verletzungen nicht mehr möglich sind. 

Eine schöne Vorstellung und an sich erstrebenswert. 



... sich die Freiheit nehmen, stets seinen Impulsen nachzugehen... überrascht?

Gefährlich wird es meiner Meinung nach aber, wenn spirituelle Menschen anderen spirituellen Menschen erzählen wollen, wie sie dieses Ziel erreichen können. Und da gäbe es eben nur diesen einen Weg. Dieser zu beschreitende Pfad ist abhängig von der jeweiligen Überzeugung. 

Beispielsweise postulieren so manche: Du musst täglich meditieren, andernfalls kannst du die Erleuchtung vergessen. 

So entstehen Abhängigkeiten, die doch dem Prinzip der Freiheit, der Befreiung, völlig widersprechen. 


... niemals aufgeben... eine herzzerreißende, kurze Geschichte...


Sinniger ist doch, unterschiedliche Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es uns gelingen könnte, wieder unsere Mitte zu finden und die Liebe zu (er-)leben. Und wir selbst treffen dann die Wahl aus dem Pool der Möglichkeiten, welcher Weg gut für uns ist. 

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:


Motto: Habe den Mut, anders zu sein.     (so wie beispielsweise dieses eigensinnige Pferd)




1 Kommentar:

  1. Die Tür kann ich den Leuten öffne aber durchgehen müssen sie selbst☯��

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