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Dienstag, 20. August 2019

Ein reiner Akt der Selbstliebe... warum aber ist sie scheinbar so schwierig?

Je mehr wir uns selbst finden, desto mehr werden wir uns von Menschen entfernen, die uns nicht gut tun. Das ist einer reiner Akt der Selbstliebe.



Warum aber scheint es so schwierig, dass wir uns selbst finden?

Unsere Aufmerksamkeit ist nach außen gerichtet, wenn wir in einem Umfeld aufgewachsen sind, in dem es primär um Schuld geht. Irgendjemand oder irgendetwas muss schuld daran sein, dass wir uns gerade nicht sehr wohl fühlen. Dabei hat das Verhalten des Gegenübers nichts mit uns zu tun, sondern vielmehr mit dem Gegenüber selbst. 
So können wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten und spüren, welche Gefühlssensationen und Gedanken gerade durch uns hindurchfließen.

.... beginne den Tag mit einem Lächeln...

Wir haben oftmals auch überhaupt nicht gelernt, so manch ein Gefühl zu spüren und dieses auch auszuleben. So waren Tränen in unserer Generation mit Schwäche gekoppelt, Wutanfälle nicht toleriert. Dann setzen sich diese ungelebten Gefühle in uns fest. Vielleicht speichern wir die "verbotene Energie" auf unserem Rücken, sodass wir beginnen, eine Last zu tragen, die von Mal zu Mal schwerer wird, da wir wiederholt das gewohnte Verhalten an den Tag legen: "Wir fühlen nichts!" Am Ende droht hier eine Erkrankung.

Wenn wir nun beginnen, Gefühle wahrzunehmen und sie nicht mehr zu verdrängen, dann können wir über uns selbst hinauswachsen. Auf jeden Fall ist das positiv in Bezug auf das Selbstbewusstsein. Wir sind uns unseres Selbst immer bewusster und so nähren wir auch die zarte Pflanze in uns mit dem Namen Liebe; die Liebe zu uns selbst.
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Ich gebe mir große Mühe mit dem Verfassen meiner Texte und freue mich daher natürlich sehr über ein “DANKE”, ein LIKE, und/oder wenn ihr die Texte mit interessierten Freunden teilt. Ich nehme das als positives Feedback und Zeichen eurer Freude und Wertschätzung.


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Samstag, 17. August 2019

Verlustangst, wie sie uns lähmt und wir uns so das Leben selbst schwer machen

Wie die Angst vor Verlust... uns daran hindert, ganz und gar uns selbst zu sein.




Verlieren können wir offenkundig sehr viel. In der Regel erfuhren wir unsere ersten Verluste während der Kindheit. Was wir dann erfahren, kann uns für unser weiteres Leben prägen.

In der Vorstellung spielen wir nun ein 8-jähriges Kind, dass am Grab seiner Großmutter steht. Während alle den Verlust beweinen, bleiben unsere Augen trocken. Wir werden von der Mutter mit den Worten gemaßregelt: "Hast du keine Gefühle, da du nicht weinst?"

Als Kleinkind verstehen wir diese Aufregung um uns nicht. Wir trauern auf unsere Weise, und diese Art ist in Ordnung wie sie ist. Doch nun kommen uns Zweifel, denn was die Erwachsenen sagen, glauben wir.

Bei einem später erlittenen, erneuten Scherz wird uns dieser Satz unweigerlich wieder ins Bewusstsein rücken. 
"Hast du keine Gefühle, da du nicht weinst?"

... warten... Zen-Meister über den richtigen Zeitpunkt im Leben...

Oftmals ist es so, dass wir bereits mehrere Erfahrungen mit Verlusten gemacht haben. Fehlt uns das nötige Selbstbewusstsein, werden wir von einem unangenehmen Gefühl begleitet.
Können wir es gegenwärtig verändern, können wir sicher sein, dass sich das Gefühl zum Positiven verändert - Kraft unserer Gedanken. Dann haben wir unbewusst ein altes Gefühl an eine gegenwärtige Situation gekoppelt.
Bleibt dieses Gefühl jedoch weiterhin existent, obwohl wir versuchen, es zu transformieren, dann sollten wir dieser Geschichte nachgehen. Dann spricht wohl die Intuition zu uns.
Die Kunst ist es, die Unterschiede zu erkennen und für uns zu nutzen. Mehr Selbstbewusstsein bedeutet auch weniger Verlustangst.
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Unser Motto: Nicht wir sind verrückt, sondern was wir erlebt haben, ist verrückt. 

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Donnerstag, 15. August 2019

Warum können wir uns entlieben?

Und ist Liebe gleich Liebe? Der Grund, warum Partnerschaften scheitern findet sich eben genau in der Liebe!



Während der Kindheit haben wir Liebe zum Überleben gebraucht, so hart das auch klingen mag. Es gibt Versuche, da hat man Neugeborene von den Eltern isoliert. Das Ergebnis dieser Studie ist erschreckend: Diese Kinder starben mangels Liebe. Wir brauchen allerdings gar nicht so weit zu gehen, denn auch heute wachsen Kinder in lieblosen Verhältnissen auf. Diese Menschen finden wir früher oder später in Psychosomatischen Kliniken wieder.
Auch als Erwachsene brauchen wir weiterhin Liebe. Wir können nicht ohne sie leben. Gut, können könnten wir schon, wir bezahlen dafür jedoch einen sehr hohen Preis: Wir fühlen uns unglücklich. Was wir lernen müssen, ist, wie man liebt und wie sich Liebe anfühlt.

Freiheit, die Weisheit der Zenmeister

Wenn wir uns "ver-lieben", dann projizieren wir unsere Sehnsüchte auf unser Gegenüber. Da wäre beispielsweise die tiefe Sehnsucht, dass wir uns endlich angekommen fühlen. Andererseits fühlen wir uns als getrennte Wesen in einer Welt, die mehr als trostlos erscheint. Und Trost brauchen wir alle. Ebenso möchten wir vertrauen und uns geborgen fühlen. Wie aber soll das gehen, wenn wir all das während unserer Kindheit nicht gelernt haben? 

So laufen wir durch die Welt und suchen unser Gegenstück, von dem wir glauben, dass es uns heil werden lässt. Während der Verliebtheitsphase tragen wir die sogenannte "rosarote Brille". Alles ist toll, der Partner oder die Partnerin wird von uns selbst auf einen Sockel gestellt. Doch diese Brille verblasst mit der Zeit und wir beginnen uns zu "ent-lieben". Mit wahrer, tiefer Liebe hatte und hat diese Beziehung nichts zu tun.

Meditation Loslassen Verzeihen geführt deutsch

Diese Liebe nämlich kennt kein "ent-lieben". Die Eltern in erster Linie sollten uns gelehrt haben, was es bedeutet, wahrhaft zu lieben. Liebe bedeutet v.a. auch Mühe, die jede gute erwachsene, reife Beziehung kostet. Betrachten wir die "gesunde" Liebe der Eltern zu ihren Kindern. Sie sind nicht unser Besitz und wir wissen, dass sie irgendwann ihren eigenen Weg gehen werden. Doch niemals werden wir sie "abstrafen" oder "von uns wegstoßen", weil uns etwas an stört oder sie sich verhalten, wie wir es nicht erwarten.
Wir werden also kein Heil in der Liebe finden, wenn wir selbst unfähig sind, uns selbst zu lieben.
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Dienstag, 13. August 2019

Wie unser verängstigtes, inneres Kind uns gegenwärtig krank macht...

da es unsere heutige Wahrnehmung trübt. Es gilt, es im Jetzt zu erkennen, um nicht weiter in der Opferrolle verharren zu müssen.


Mal angenommen, wir wurden während unserer Kindheit abgelehnt. Der Vater lehnt uns ab und entzieht sich seiner Verantwortung, indem er sich auf und davon macht. Die Mutter lehnt das Kind ab, da es sie an ihren "Fehler" erinnert, zumal das Kind äußerlich sehr dem Vater ähnelt. Und als ob das nicht genug wäre, erfährt das Kind auch immer dann Ablehnung, wenn es nicht die Erwartungen der Mutter erfüllt.

Was lernt dieses Kind wohl? Es fühlt sich als drittes Rad am Wagen und glaubt, dass es ungeliebt ist. Wer bitte soll sich schon ernsthaft für das Kind interessieren, wenn noch nicht einmal die Eltern es lieb haben. Das Misstrauen wächst von Jahr zu Jahr und ehe das Kind sich versieht, ist die Ablehnung ein Teil seiner ängstlichen Identität geworden.

... ohne Zweifel, du bist wunderbar...

Wie sehen wohl die Beziehungsgestaltungen des Kindes als Erwachsener aus? Ohne sich dessen bewusst zu sein, zweifelt das innere Kind des Erwachsenen immer noch an die Möglichkeit, es könne geliebt werden, wenn es sich so zeigt wie es ist. Die Verletzungen der Vergangenheit bestimmen also das Leben des Erwachsenen. Ständig ist er in Alarmbereitschaft, geringste Abweichungen von Gesagtem einer Partnerin lassen das Misstrauen im Erwachsenen erneut aufbranden. So erlebt er Furcht, die aus der Vergangenheit herrührt. Sie kann so übermächtig werden. dass sie in eine Angst- oder sogar Panikattacke mündet.

Wo ist da die Autorität des Erwachsenen? Es bleibt im unbewussten Zustand auf der Strecke. Er ist sozusagen Gefangener seiner eigenen, Angst machenden Gedanken. Selbst wen es jemand ernst mit ihm meinen sollte, kann er diesen automatisierten Mechanismus, den er von Kindesbeinen her kennt, nicht unterbrechen.

Der erste Schritt, sich aus dieser Umklammerung zu lösen, ist es, dass wir uns bewusst werden, wer hier gerade das Kommando übernommen hat, das innere Kind oder der Erwachsene, der bereit ist, jeder Situation neu gegenüberzustehen.
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Montag, 12. August 2019

Aus welchem Grund "müssen" wir all das Leid fühlen? Was ist der Sinn des Lebens...

Es kann uns wohl nichts... Schlimmeres widerfahren, als dass wir am Ende unseres Lebens feststellen müssen, dass wir überhaupt nicht gelebt haben.



Warum die Auseinandersetzung mit dem Erbe der Menschheit so wichtig für unsere persönliche Entwicklung ist.
Jeder von uns kennt gewiss den Gedanken, dass wir es uns kaum vorstellen können, dass wir JETZT sind und irgendwann nicht mehr hier auf der Erde verweilen. Gerade als Kind überkam mich oft dieser Gedanke, der auch ängstigte und heute immer noch Angst in mir erweckt.
Besteht der Sinn des Lebens wirklich darin, dass wir von Unbewusstheit zur Bewusstheit gelangen. Und währenddessen den Weg mit möglichst vielen glücklichen Augenblicken auspflastern? Da wären natürlich auch noch die Lernaufgaben, die uns das Leben stellt, die es zu meistern gilt.
Da dürfen wir uns natürlich die Frage stellen: Aus welchem Grund "müssen" wir all das Leid fühlen? Warum erfahren wir die Breite der Palette an Gefühlen wie Wut, Trauer, Abschied oder auch Glück und Zufriedenheit?

... so ultrasüß.... tiefe Liebe zwischen Wellensittiche

Ein Hintergrundrauschen des Unbehagens werden wir irgendwie dennoch nie los.
Sozialpsychologen sprechen davon: Je größer unser Selbstwertgefühl ist, desto weniger Furcht haben wir vor dem Tod. 
Wir alle müssen akzeptieren, dass unser Dasein hier auf Erden endlich ist. Warum also können wir dem Tod nicht mit eben dieser Neugier begegnen, wie wir dem Leben selbst begegnen?
Wusstet ihr bspw., dass den Verstorbenen von den Bestattern Kontaktlinsen eingesetzt werden, die mit einem Widerhaken versehen sind. Sie sollen verhindern, dass sich die Augen nicht erneut öffnen?
So versuchen wir Menschen, auf irgendeine Weise sichtbare Spuren zu hinterlassen, die auch nach unserem Tod noch bei den Hinterbliebenen beachtet werden.
Ganz gleich, was wir auch versuchen, unsere Endlichkeit in der Unendlichkeit des Seins ist beschlossene Sache. Vielleicht ist es ja tatsächlich so, wie die Sozialpsychologen sagen. Das würde zumindest mit der These übereinstimmen, dass wir Bewusstheit erlangen sollen, denn mit ihr stärken wir unser Selbstwertgefühl und somit verringern wir auch die Angst vor dem Tod.
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Freitag, 9. August 2019

Über die Wichtigkeit der Achtsamkeit - nicht nur bei Erkrankungen.

Was verstehen wir unter Achtsamkeit?

Und welche Übung kann uns da helfen? Und warum sie für uns so wichtig ist!


Unter Achtsamkeit verstehen wir:
(1) das, was ist, wahrzunehmen ohne es zu bewerten
(2) das, was ist, zu beschreiben, ohne es zu bewerten
(3) an dem, was ist, teilzunehmen, das bedeutet vollständig präsent bei dem zu sein, was gerade ist

Wie wir sehen, ist die Bewertungsfreiheit sehr wichtig.

Nehmen wir ein Beispiel:
Wir nehmen wahr, ich spaziere durch den Wald. Wir nehmen wahr, was wir sehen, was wir hören, was wir riechen...

Und sehr wichtig, wir bewerten all das nicht! 

Wir beschreiben mit Worten, was gerade ist, beispielsweise, dass wir gerade spazieren. Wir beschreiben mit Worten, was wir sehen, was wir hören, was wir riechen...

Wir bewerten all das nicht! 

ZEN-Mönche über das NICHTS und warum genau das uns glücklich macht...

Wir sind bei dem, was gerade ist. Wenn Gedanken an andere Dinge kommen, nehmen wir sie wahr und kehren dann zu dem zurück, was gerade ist.

Neben der achtsamen Wahrnehmung der aktuellen Situation ist es ebenso möglich, den eigenen Körper, die eigenen Gedanken, Emotionen und Stimmungen wahrzunehmen, aber auch andere Menschen.
Die achtsame Wahrnehmung hilft bei der Distanzierung von dem, was ist und ermöglicht dadurch eine Verbesserung der Steuerungsfähigkeit.

Übung: Nehmen wir beispielsweise einen Gegenstand, ein an der Wand hängendes Bild, das wir anschauen und üben die drei Aspekte der Achtsamkeit.
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Mittwoch, 7. August 2019

Was genau zeichnet ein Trauma aus?

... und was versteht man unter "traumaorientierte Psychotherapie"?

In der Psychotraumatologie beschäftigt man sich mit den Vorgängen, die während und nach dem erlebten Trauma auftreten und deren Behandlung.


Bei einem Trauma handelt es sich um die Folgen eines überwältigenden, äußeren Ereignisses, welches durch seine Plötzlichkeit und Intensität die Möglichkeit des Ichs zur Reizverabeitung und zum Selbstschutz völlig überfordert. Vorübergehend werden die Wahrnehmungsfähigkeiten anderer Ich-Funktionen weitestgehend außer Kraft gesetzt, sodass wir, die Betroffenen, überflutet werden von katastrophischen Affekten. Unser zentrales Erleben besteht in intensiver Angst bis hin zur Todesangst, begleitet von völliger Hilflosigkeit, einem Ohnmachtsgefühl sowie Kontrollverlust. Da wir der belastenden Situation ausgeliefert sind, ist weder Flucht noch Kampf möglich oder gar sinnlos.
Im Englischen nennt man das: no flight - no fight - freeze.

... wundervoll...

Wen wir beispielsweise in einem schweren Autounfall verwickelt sind, dann "frieren" wir die Situation ein, da uns weder Flucht noch Kampf möglich sind.
Die Traumatisierung geht einher mit dem Verlust oder der Zersplitterung von dem Gefühl der Autonomie, von Unverletzlichkeit und dem Wert des eigenen Selbst, von Handlungsunfähigkeit und Kontrolle. (über die Zersplitterungen von einem Gefühl erzähle ich im nächsten Blogbeitrag)
Ziel der Therapie ist die Integration des traumatischen Erlebnisses, denn wie bereits erwähnt, können Traumafragmente wie die Splitter eines Spiegels isoliert, abgespalten, dissoziiert gespeichert sein. 
Somit ist ihre Zusammengehörigkeit und Zuordnungsmöglichkeit entzogen. 
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